Christopher Park

Lässig virtuos. DER Newcomer unter den Pianisten.

AUSBILDUNG
Der gebürtige Bamberger mit deutsch-koreanischen Wurzeln wurde während seines Studiums in Frankfurt durch zwei große Traditionen geprägt: einerseits durch Lev Natochenny, aus der russischen Schule Lev Oborins und andererseits durch Joachim Volkmann, aus der deutschen Schule Wilhelm Kempffs. Eine weitere wichtige Station war die Verbindung zu seinem Mentor Christoph Eschenbach.

 

FESTIVALS
Er gab Konzerte in Europa, den USA, China, Südafrika, Südkorea und spielte unter anderem bei Musikfestivals wie Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, Weilburger Schlosskonzerte, Rheingau Musik Festival, Quincena Musical de San Sebastián, Burgos International Music Festival und Summit Music Festival New York.

MUSIKALISCHE ZUSAMMENARBEIT
Neben seinen solistischen Tätigkeiten, engagiert sich Christopher Park in der Kammermusik und der Liedbegleitung, was ihn unter anderem mit Musikern wie Richard O'Neill oder Sumi Jo zusammengeführt hat, mit denen er für die Deutsche Grammophon bereits drei Alben aufgenommen hat. 2013 lernte er den Ballett Choreographen John Neumeier kennen, mit dem er an Projekten wie „Petruschka-Variationen", "Kinderszenen" und "Vaslaw" zusammenarbeitete.

ORCHESTER
Er arbeitete mit renommierten Orchestern wie dem hr-Sinfonieorchester, Spanish National Orchestra, Shanghai Symphony Orchestra, Frankfurter Opern- und Museumsorchester, Magdeburger Philharmonikern, Cape Philharmonic Orchestra, Philharmonie der Nationen, Royal Philharmonic Orchestra of Galicia und dem Württembergischen Kammerorchester Heilbronn, und Dirigenten u.a. wie Sebastian Weigle, Ruben Gazarian, Paul Daniel, Justus Frantz, Paavo Järvi und Christoph Eschenbach, zusammen. In der kommenden Saison stehen außerdem Konzerte mit dem NDR-Sinfonieorchester auf dem Programm.

CDs
Im Jahr 2010 wurde seine Debüt Solo CD "Russian Transcription" mit Werken von Stravinsky, Rachmaninov und Prokofiev bei der Deutschen Grammophon in Korea veröffentlicht. Ebenfalls bei der Deutschen Grammophon folgte 2012 sein Soloalbum "Confession" mit Werken von Franz Liszt.

PREISE & STIPENDIEN
Der junge Pianist erhielt für seine herausragenden musikalischen Leistungen den Förderpreis der Hauck & Aufhäuser Kulturstiftung 2008, ein Stipendium der Arte Musica Stiftung 2009 und wurde 2011 für den 1. Deutschen Pianistenpreis nominiert. 2012 gewann er den transition Classic Exzellenzpreis und darauffolgend den Lotto-Förderpreis des Rheingau Musik Festivals. Die Jury begründete „Christopher Park fasziniert insbesondere durch die Kombination aus technischer Versiertheit, musikalischer Überzeugungskraft und sympathischer Ausstrahlung". 2014 wurde ihm schließlich der prestigeträchtige Leonard Bernstein Award im Rahmen des Schleswig Holstein Musikfestivals zuerkannt, "Christopher Park begeistert mit einer faszinierenden technischen Souveränität, einer unglaublichen musikalischen Reife und einer besonders intensiven Spielkultur".

David Helfgott

Eine lebende Pianistenlegende.

David Helfgott wurde 1947 als 
Sohn jüdischer Einwanderer im
 australischen Melbourne geboren. 
Seit frühester Kindheit an gehörte
 seine Liebe der klassischen 
Musik. Bereits als Schulkind zeigte 
er sein herausragendes Talent als 
Pianist und gewann zahlreiche Musikwettbewerbe. Mit 19 verließ er Australien und ging nach London, wo er am Royal College of Music sein Klavierstudium aufnahm. Dort wurde er von Cyril Smith ausgebildet, der ihn als brillantesten Schüler seiner Dozentenlaufbahn bezeichnete und ihn mit dem Künstler Horowitz verglich. Am College gewann David Helfgott zahlreiche Preise, darunter auch den Dannreuther Preis.


Gegen Ende seines Studiums versank David Helfgott zunehmend in seiner „eigenen" Welt und wurde fortan wegen einer schweren emotionalen und mentalen Schwäche in Krankenhäusern behandelt. Viele Jahre lang wurde dem Genie das Klavierspielen seitens der Ärzte verboten – bis David Helfgott in den achtziger Jahren auf eigenem Wunsch und eigenem Drängen wieder zur Musik zurückkehrte.

Seine ersten Auftritte absolvierte der von seiner Krankheit gezeichnete Musiker in einer Weinbar in Perth. „Der Nebel hat sich gelichtet, ich konnte wieder hören, ich habe wieder gelebt" bezeichnet Helfgott seine Rückkehr in das geliebte Metier.
 Zur selben Zeit traf Helfgott seine Frau Gillian, mit der er seither zusammenlebt und die ihn maßgeblich fördert und unterstützt.
Mitte der der neunziger Jahre kehrte er wieder in das große Musikgeschäft zurück und gab Konzerte in Australien und Europa.

 

Der Oscar-prämierte Film „Shine – Der Weg ins Licht" (1996) ebnete ihm den Weg, um endgültig die klassischen Bühnen der Welt zu erobern. Seither trat er in den berühmtesten Konzertsälen der Welt auf.
 Vor allem in seiner Heimat Australien genießt Helfgott höchste Anerkennung. 2004 wurde ihm die Ehrendoktorwürde der University of Western Australia verliehen, zwei Jahre später wurde er als erster Musiker überhaupt im Australian Walk of Fame aufgenommen. In den vergangenen fünf Jahren tourte Helfgott in zahlreichen Ländern und gilt als einer der wenigen Pianisten, die außerhalb eines Abonnement- Konzerts große Hallen füllen, so beispielsweise 2006 die ausverkauften Konzerte in Zürich oder in Wien. 2012 spielte er auf seiner Europatour das für ihn prägende und als eines der schwersten Klavierstücke überhaupt geltende dritte Klavierkonzert von Rachmaninow und trat dabei erstmals gemeinsam mit den Stuttgarter Symphonikern auf.


Helfgott ist – im wahrsten Sinn des Wortes – ein Künstler zum Anfassen, denn er sucht den intensiven, direkten Kontakt zu seinem Publikum und begeistert gerade wegen seiner unkonventionelle Art eine weltweite Fangemeinde.


 

Shine – Der Weg ins Licht

Der Film „Shine" machte David Helfgott weltberühmt: Die Lebensgeschichte des australischen Pianisten berührte in den 90er Jahren Millionen von Menschen. Schauspieler Geoffrey Rush erhielt für seine Darstellung des Musikers einen Oscar. Regisseur Scott Hicks erzählt die Geschichte des jungen Davids, der als Sohn jüdischer Einwanderer in Australien aufwächst und stellt auf eindrucksvolle Weise und mit hochkarätigen Schauspielern dessen schwierige Jugend mit dem strengen Vater, der psychischen Krankheit bis hin zu Helfgotts „Rückkehr" ins Leben und auf die Bühne dar. Der Film zeigt einen Menschen, der nach langem Leiden wieder ins Leben tritt und mit Hilfe seiner Frau Gillian seinen Platz in der Gesellschaft zurückerobert.

Oscar Bohorquez

"... ist einer der vielversprechendsten jungen Geiger." - Eschenbach

"Oscar Bohorquez ist einer der vielversprechendsten jungen Geiger...seine hervorragende Technik, seine musikalische Tiefe und sein Charisma sind ausserordentlich." so bezeichnete Christoph Eschenbach den jungen Geiger. Im September 2009 feierte Oscar Bohórquez seinen Einstand als Solist mit der London Philharmonic Orchestra; zur gleichen Zeit erschien sein Solo Album mit Werken von Piazzolla, Bertold Hummel, und Ysaye.

In der Saison 2011/2012 debütierte Oscar Bohórquez in der Alten Oper Frankfurt mit dem ansässigen Museumsorchester unter der Leitung von GMD Sebastian Weigle, in der Meistersingerhalle Nürnberg mit den Nürnberger Symphonikern unter GMD Alexander Shelley, sowie ein Filmmusik Solo Auftritt im Karlsruher Konzerthaus mit "Schindler's Liste" von John Williams. Einladungen führten Ihn als Solist u.a. ins Leipziger Gewandhaus, in die Berliner Philharmonie, in die Musikhalle Hamburg, und die Stuttgarter Liederhalle, sowie in die Schweiz, und nach Südamerika.

 

Oscar Bohórquez trat als Kammermusiker mit Gidon Kremer, Boris Pergamenschikow, Gustavo Beytelmann, und Julius Berger auf. Vor allem aber bildet er ein Duo mit seinem Bruder Claudio, mit dem er das Album "Seduced" eingespielt hat. Es folgten weitere Festivalauftritte u.a. beim Bebersee Festival, Kronberger Kammermusikfestival und Musiklandschaft Westfalen.

 

Oscar absolvierte sein Violinstudium zunächst bei Aaron Rosand am Curtis Institute of Music in Philadelphia und vervollkommnete seine Fertigkeiten von 2002 bis 2008 bei Günter Pichler, dem Primarius des Alban Berg Quartetts, an der Universität für Musik in Wien.

Oscar Bohórquez residiert zur Zeit in Paris. Er musiziert auf der Giovanni Battista Guadagnini "Grande Dame" von 1770, die ehemals Günter Pichler gehörte.